$39.56
FREE delivery: Monday, 26 April
Fastest delivery: Friday, 23 April
Order within 10 hrs and 28 mins
In stock.
Your transaction is secure
We work hard to protect your security and privacy. Our payment security system encrypts your information during transmission. We don’t share your credit card details with third-party sellers, and we don’t sell your information to others. Learn more
Ships from Amazon AU
Sold by Amazon AU
Ships from
Amazon AU
Sold by
Amazon AU
Power Up has been added to your Cart
Other Sellers on Amazon
$39.02
+ $14.98 delivery
Sold by: Amazon UK

Power Up

4.8 out of 5 stars 21,383 ratings

Price: $39.56
See all 5 formats and editions Hide other formats and editions
Amazon Price
New from Used from
Vinyl, 13 November 2020
$39.56
$39.02

Enhance your purchase


Amazon Launchpad
Discover new, innovative, and trending products from emerging brands Shop now

Special offers and product promotions

  • Buy this item and get 90 days Free Amazon Music Unlimited. After purchase you will receive an email with further information. Offer valid for a limited time only. Terms and Conditions apply.” Learn more here.

Product details

  • Product Dimensions : 30.99 x 31.24 x 1.02 cm; 385.55 Grams
  • Manufacturer : Columbia Records
  • Manufacturer reference : 60344115
  • Original Release Date : 2020
  • Run time : 41 minutes
  • Label : Columbia Records
  • ASIN : B08KH2L8DH
  • Number of discs : 1
  • Customer Reviews:
    4.8 out of 5 stars 21,383 ratings

Frequently bought together

  • Power Up
  • +
  • Power Up
Total Price: $91.54
Buy the selected items together

Product description

POWER UP is the long awaited new album from AC/DC, and the band’s 17th studio album. For POWER UP, the band reunited with producer Brendan O’Brien who helmed the double-platinum Black Ice in 2008 and the gold Rock Or Bust in 2014. Charged up for the next decade, AC/DC cut twelve new tracks for the album, proudly maintaining their signature sound and all of its powerful hallmarks. POWER UP was announced with the release of the album’s first single, “Shot In The Dark,” and features the lineup of Angus Young [lead guitar], Brian Johnson [lead vocals], Cliff Williams [bass guitar], Phil Rudd [drums], and Stevie Young [rhythm guitar] firing on all cylinders once again. POWER UP will be available in multiple configurations that will excite collectors and die-hard fans alike, including digital, CD, and deluxe versions. The limited edition, one-of-a-kind deluxe POWER UP box is the ultimate fan package. Hit the button on the side of the box and watch the flashing neon AC/DC logo light up while the opening bars of “Shot In The Dark” blast out of the built-in speaker. Inside the box is the full CD package in a soft-pack with a 20-page booklet that features exclusive photos and USB charging cable allowing the box to remain powered up and on display. The vinyl LP will be pressed on 180 gram vinyl and housed in a gatefold jacket.

Customer reviews

4.8 out of 5 stars
4.8 out of 5
21,383 global ratings
How are ratings calculated?

Review this product

Share your thoughts with other customers

Top reviews from Australia

Reviewed in Australia on 28 November 2020
Verified Purchase
Reviewed in Australia on 8 March 2021
Verified Purchase
Reviewed in Australia on 9 January 2021
Verified Purchase
Reviewed in Australia on 4 February 2021
Verified Purchase
Reviewed in Australia on 30 December 2020
Verified Purchase

Top reviews from other countries

Mandrek Larl
5.0 out of 5 stars Proves the rule that If it ain't broke don't fix it ...
Reviewed in the United Kingdom on 14 November 2020
Verified Purchase
65 people found this helpful
Report abuse
VOLKER
5.0 out of 5 stars WO KOMMT DIESE P O W E R HER ?!?
Reviewed in Germany on 14 November 2020
Verified Purchase
103 people found this helpful
Report abuse
Mark Chisholm
5.0 out of 5 stars Emotional - Brilliant
Reviewed in the United Kingdom on 16 November 2020
Verified Purchase
50 people found this helpful
Report abuse
CRNI
3.0 out of 5 stars If You Want AC/DC – You’ve Got It
Reviewed in Germany on 14 November 2020
Verified Purchase
Customer image
3.0 out of 5 stars If You Want AC/DC – You’ve Got It
Reviewed in Germany on 14 November 2020
AC/DC | Power Up | 13.11.20 | AutoRip

Nach dem letzten Output ROCK OR BUST und dem Ende der ersten Tour konnte einem Angst und Bange werden um die Zukunft von AC/DC. Als Brian Johnson gesundheitsbedingt den zweiten Teil der Tour nicht bestreiten konnte und durch W. Axl Rose ersetzt wurde und auch noch Malcom Young verstarb (R.I.P.) sahen nicht wenige das Aus der australischen Kult-Rocker. Zum Glück ist es anders gekommen. Der Nachfolger von Malcom Young, sein Neffe Stevie Young, etablierte sich bereits bei den Touren zur festen Größe und hat sich reibungslos in die Rolle seines Onkels Malcolm eingeschlichen. Er erwies sich als adäquater Ersatz. Drummer Phil Rudd kratze auch noch rechtzeitig die Kurve um wieder an Bord zu sein und Cliff Williams hat seinen Ruhestand auf Eis gelegt. Die Rhythmus-Sektion war gerettet und auch Brian Johnson überwand seine gesundheitlichen Probleme und kehrte an seinen angestammten Platz zurück. Nichts gegen Axl Rose, aber AC/DC ohne Brian Johnson ist für mich nicht AC/DC. Und dann ist da noch Angus. Der ausdauernde Gitarrenmeister, das einzige allgegenwärtige Mitglied, der Kleber, der alles zusammenhält. Das Aushängeschild und der Garant für den Erfolg.

Spannend war die Frage, wie das neue Album werden würde. Jedem dürfte klar sein, dass wo AC/DC drauf steht zu 100% auch AC/DC drin ist. Dass ist auch diesmal nicht einen Millimeter anders. Das ist einerseits auch gut so und fester Bestandteil der „Marke“ AC/DC. Die Formel funktioniert seit 40 Jahren. Oft mit herausragenden Songs, aber andererseits leider auf den letzten drei Alben mit vielen, sagen wir mal unbedeutenden Songs. Dabei ragte immer die Single heraus. Der vermeintlich beste Song wurde gleich von Beginn an ins Rennen geschickt. So auch diesmal. Alles beim Alten, alles wie gehabt. Und auch diesmal war die Vorfreude nach SHOT IN THE DARK riesengroß. Ja sogar noch größer als sonst. Warum? SHOT IN THE DARK erinnerte in vielerlei Hinsicht an starke Alben der 80er und 90er und nährte die Hoffnung, dass es diesmal nach langer, langer Zeit mal wieder ein ganzheitlich gutes Album gibt. Doch so groß die Vorfreude auch war, umso größer ist diesmal die Enttäuschung. Es ist leider wieder ein Album mit vielen belanglosen Nummern geworden. Nett anzuhören aber nur mit ganz wenigen Songs, die richtig gut geworden sind.

Es tut mir in der Seele weh, was zumindest musikalisch auf den letzten vier Alben abgeliefert wurde. Und nein, ich bin kein ewig gestriger, der nach den guten alten Zeiten lechzt. Meine Verehrung für AC/DC ist die Größte, die ich für eine Band jemals aufgebracht habe und vermutlich für alle Lebzeiten aufbringen werde. Müsste ich von einer Band ein Tattoo stechen lassen, es wäre AC/DC. Müsste ich ein einziges Album auf eine einsame Insel mitnehmen dürfen, es wäre BACK IN BLACK.
AC/DC und KISS wurden zu meiner Grundschulzeit an vielen Säulen und Wänden aufgemalt, ohne zu wissen was das bedeutet. Aber es ist mir in Erinnerung geblieben. 1979 kamen dann die ersten Ausflüge in die Welt der Rockmusik, da war ich im letzten Jahr Grundschüler und noch nicht mal Teenager. Und wie es der Zufall wollte (oder auch nicht) waren KISS und AC/DC die ersten Bands, die ich musikalisch erkundet habe. Warum, weiß ich nicht mehr. Ob es an den Wandmalereien lag ist eher spekulativ. Jedenfalls gefiel mir die Rockmusik super, allen voran AC/DC und Kiss.

HIGHWAY TO HELL und I WAS MADE FOR LOVIN‘ YOU von Kiss liefen im Radio rauf und runter. Dazu lief auch noch der Kiss Film in den Kinos. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte erlosch die Liebe zu Kiss immer mehr, die Bewunderung und Hingabe für AC/DC stieg dafür ins unermessliche. Ich bin stolz, das ich noch die Vinyl-Singles von HIGHWAY TO HELL, GIRLS GOT RHYTHM und TOUCH TOO MUCH in meiner Sammlung habe. YOU SHOCK ME ALL NIGHT LONG gesellte sich auch noch dazu. Für mehr hat das mickrige Taschengeld nicht gelangt. Mühsam habe ich mir vom Geld fürs Pausenbrot was zusätzlich weggespart. Ein Nachbar schenkte mir die Live-LP IF YOU WAN’T BLOOD. Anhören konnte ich das nur, wenn die Eltern noch in der Arbeit waren. Sie hörten Volksmusik und Rock war ein No Go. Es sollte bis 1982 dauern, bis ich einen eigenen Plattenspieler hatte und mir einen Walkman zulegen konnte. Mit Geld durchs Zeitungsaustragen fing ich ab 1982 rum LP’s zu sammeln. So war FLICK OF THE SWITCH 1983 das erste AC/DC Album, dass ich als Neuerscheinung von AC/DC gekauft habe. Was war das für eine geile Scheibe. Völlig unterbewertet. Läuft bei mir bis heute mehrmals jährlich, was man von den drei Alben in diesem Jahrtausend nicht behaupten kann. Leider wird POWER UP sich auch hierzu gesellen.

Mit über 50 Jahren ist man doch bzw. sollte man etwas weiser sein. Denke, ich kann schon behaupten, trotz aller Begeisterung die Fanbrille ablegen zu können. Man sollte schon versuchen soweit es machbar ist neutral und sachlich Musik zu bewerten. Dabei ist es klar, dass es eine immer eine subjektive Betrachtung ist. Der Euphorie, die auch diesmal im Vorfeld entfacht wurde, kann ich mich nicht anschließen. Nicht aus Trotz oder nur gegen den Strom zu schwimmen. Nein, es ist meine subjektive Betrachtung ohne Fanbrille und hier muss ich leider festhalten, dass das Album die reinste Enttäuschung ist. Zu groß war die Hoffnung, zu klein das Abgelieferte. Es liegt dabei nicht am Stil von AC/DC. Genau den will ich weiter haben. Es liegt einfach an den Songs, die größtenteils leider lieblos und belanglos sind. Und wenn man wirklich in sich geht und realistisch POWER UP betrachtet, ist es ein weiteres 08/15 Album, wie die letzten drei auch.

Mit dem Stil kann man auch heutzutage gute Songs schreiben. Vielleicht verdeutlich STORMY MAY DAY von BLACK ICE (2008) das Dilemma. Es hätte das HELLS BELLS oder FOR THOSE des 21. Jahrhunderts werden können, doch der Song, dessen geniales Intro 1:05 Minuten dauert und eine unfassbare Wucht beim Einsetzen des Gesang und auch im Chorus bietet, hört nur nach zwei weiteren Minuten abrupt auf, ohne dritten Chorus. Für mich hätte es der beste Songs der letzten vier Alben sein, so aber ist das Stück einfach unvollständig. Es fehlt letztendlich die Hingabe, den Song so auszufeilen, dass es ein Legenden-Song wird. Und diese fehlende Hingabe und Leidenschaft fehlt schon länger und ist auch auf POWER UP nicht zu finden. Wie man AC/DC Like gute Songs komponieren kann zeigen für mich die Deutschrocker Ohrenfeindt auf ihrem vor drei Wochen erschienen neuen Album DAS GELD LIEGT AUF DER STRASSE. Hört mal rein, es lohnt sich.

Malcom Young wird hier als Co-Autor von allen Songs geführt. Viele Riffs stammen noch aus den BLACK ICE Sessions und sind Überbleibsel jahrzehntelanger Zusammenarbeit der Gebrüder Young. Es ist aller Ehren wert, so Malcom Young würdigen zu wollen. Doch genau hier könnte das Problem von POWER UP liegen. Wenn die Riffs schon damals scheinbar nicht gut genug waren für BLACK ICE und andere Alben, warum sollten sie jetzt gut genug sein? Die Würdigung ist so doch etwas danebengegangen. Auch konnte man die Trauer um den Verlust kaum richtig einfangen. Was bei BACK IN BLACK, unmittelbar nach Bon Scotts Tod (R.I.P) in jeder Note jedes Songs zu spüren war, kommt hier nur ansatzweise beim Song THROUGH THE MISTS OF TIME zum Vorschein. Und damit kommen wir zum Album selbst.

12 Tracks bietet das Album. Mit 41:03 Minuten Laufzeit ist es ein kurzweiliges Vergnügen. Es ist seit den 90ern das zweikürzeste Album nach ROCK OR BUST. Eröffnet wird das Album mit der kommenden, zweiten Single REALIZE. Die Lobeshymnen waren zuvor gigantisch. Wie jedes Mal bei einem neuen Album von AC/DC. Doch der Song ist für mich eine Enttäuschung und steht im Großen und Ganzen stellvertretend für das was kommt. Der Song groovt zwar richtig aber spätestens beim Chorus ist alles dahin. Der Chorus ist mal etwas anders, passt aber einfach nicht zum Song. Es wirkt wie zwei Stücke die nicht zusammengehören. REJECTION ist leider ein 08/15 Stampfer, ohne irgendetwas was hängebleibt. Skipp-Kandidat Nr. 1. Mit SHOT IN THE DARK folgt die erste Single und eines der ganz wenigen Highlights von POWER UP. Hier ist alles perfekt, vom Gang-Gesang des Chors bis zum kurzen, aber effektiven Solo von Angus.

Bei THROUGH THE MISTS OF TIME kommt sogar erstmals Gänsehaut, Wehmut und Begeisterung auf. „See dark shadows - On the walls - See the pictures - Some hang, some fall“ könnte oder ist eine perfekte Hommage an Malcom Young. Die Gitarren klingen zwar nach AC/DC, sind aber etwas vom üblichen Strickmuster und machen den Song mit dem gefühlvollen!! Gesang zunächst außergewöhnlich. Doch dann setzt der Chorus ein und die Freude wird sofort getrübt. Der Chorus passt auch hier nicht zum gesamten Song. Dennoch ist die Nummer sehr hörenswert und wegen der Gitarren und dem Gesang doch ein Highlight. KICK YOU WHEN YOU’RE DOWN ist dann ein weiterer 08/15 austauschbarer Fließband-Stampfer mit zwar interessanter Gitarre aber letztendlich doch viel zu wenigem was hängen bleibt. WITCH’S SPELL groovt zu Beginn richtig gut aber beim Pre-Chorus und Chorus verglüht auch hier der gute Ansatz. DEMON FIRE erinnert am Anfang etwas an WHOLE LOTTA ROSIE um im Stil von SAFE IN NEW YORK CITY weiterzumachen. Der Chorus ist endlich mal richtig gut. Kein Highlight aber ein guter Song, der es auf die Play-List schafft.

WILD REPUTATION ist eine sehr eingängige und brauchbare Nummer. Eines der besseren Stücke und eines wo Chorus und Song sehr gut zusammenpassen. Auch kein Highlight aber durchaus hörenswert. Kommt auch auf die Playlist. Mit NO MAN’S LAND kommt dann endlich mal ein richtiger Kracher. Hier passt ebenfalls alles. Der etwas langsamere, stampfende Rhythmus mit ungewöhnlicher Gitarrenbegleitung sticht hier mit dem wuchtigen Chorus ganz klar hervor. Ein Highlight des Albums. Das könnte die nächste Live-Hymne werden. Das zweite Mal Gänsehaut. Diesmal aber durchgängig. Hammer-Song. SYSTEM DOWN senkt das Niveau wieder gleich. Der Song hat einen netten Groove und einen richtig geilen Basslauf aber zündet gänzlich nicht. Der Chorus ist furchtbar und versaut auch hier den an sich guten Ansatz des Songs. Etwas „Aufbesserung“ kommt mit MONEY SHOT. Brauchbarer Song, den man evtl. auch auf eine Playlist draufpacken kann. Kein Reißer aber OK. Richtig schlimm wird es beim letzten Song CODE RED. Hier ist der Name Programm. Der Song ist der schwächste auf dem Album und hoffentlich steht hier „Alarmstufe Rot“ nicht stellvertretend für den musikalischen Abgesang.

Das Albums ist ein klassischer Fall von „Wenn es nicht kaputt ist, repariere es nicht“. Kaputt ist es zwar nicht aber eine gute Qualität auch nicht. Und doch ist es 100% AC/DC. Die Presse überschlägt sich mal wieder. Angesichts des Todes von Malcom Young werden hier zum Teil Parallelen zu BACK IN BALCK gezogen. Dieser Hype ist für mich völlig unverständlich und auch völlig fehl am Platz. Ein zweites BACK IN BLACK wird es niemals mehr geben. Dieses Jahrtausendalbum war nur damals und nur wegen der Umstände von Bon Scotts Tod möglich. Das muss jedem vernünftigen Menschen halbwegs klar sein. Dieser Meilenstein der Musikgeschichte, das weltweit nach Michael Jackson THRILLER am zweitmeisten verkaufte Album aller Zeiten, das weltweit am meisten verkaufte Hardrock/Metall-Album aller Zeiten, wird für alle Zeiten unerreicht bleiben. Es ist mir echt ein Rätsel, wie man schon wieder ein neues ALbum mit BACK IN BLACK vergleichen kann. Das sind nicht nur Lichtjahre dazwischen, sondern Milliarden von Galaxien. So weit weg ist POWER UP von BACK IN BLACK.

Glaube auch nicht, dass auch nur irgendein Fan sich nach einem zweiten BACK IN BLACK sehnt. Ich tue es auch nicht. Aber nach was ich mich sehne ist der typische AC/DC Riff-Rock, nur eben mit guten Songs und guten Alben, wie es sie in der Brian Johnson Ära in den 80 und 90er Jahren zu Hauf gab. Die 70er Jahre werden unerreicht bleiben. Dieses AC/DC gibt es schon lange nicht. Das AC/DC mit Brian Johnson hat eine andere Ära eingeläutet, die der der 70er im fast nichts nach steht. Und diese Ära ist mit den letzten vier Alben und seit 20 Jahren auf einem Stillstand. Niemand nimmt das AC/DC übel. So auch ich nicht. Dennoch ist die Sehnsucht nach richtig guten Songs und Klassikern enorm groß. Neben den Songs der 70er sind es vor allem die Alben BACK IN BLACK, FLICK OF THE SWITCH (wie erwähnt völlig unterbewertet), ja sogar FLY ON THE WALL (hat viele Hymnen), BLOW UP YOUR VIDEO (das Album dass das Comeback auslöste), THE RAZOR’S EDGE (der den Kultstatus mit THUNDERSTRUCK und anderen Songs zementierte und ihn bis heute andauern lässt) und BALLBREAKER (das letzte wirklich gute Album als Ganzes), was ich bis heute jährlich mehrmals höre. Das ist bei den Alben STIFF UPPER LIP, BLACK ICE und ROCK OR BUST nicht der Fall. Und wird bei POWER UP auch nicht der Fall sein. Nach mehr als 10 Durchläufen wird bleibt der erste Eindruck bestehen. POWER UP werde ich noch zig weitere Male hören. Kein Künstler bekommt bei mir mit einem durchschnittlichen Album so viel Zuwendung und so viele Chancen. POWER UP iwrd daher die nächsten Tage trotzdem in Dauerschleife laufen. Die Erfahrung der letzten drei Alben zeigt aber, dass das danach gänzlich in Versenkung verschwindet und nur ganz wenige Songs später abgespielt werden. Das ganze Album ohnehin nicht.

Brian Johnson sagte in einem Interview: „Dieses Jahr war so schlecht und es ist eine verzweifelte Zeit für alle, aber diese Platte bringt nur die schiere Kraft des Rock'n'Roll zum Ausdruck, die andere Musik nicht erreichen kann“. Weiter sagte Brian "Ich hoffe, dass dieses Album junge Kinder dazu bringt, eine Gitarre zu kaufen, die Riffs zu lernen und den Rest unseres Katalogs zu entdecken".
Ja, bei AC/DC ist alles beim Alten. Während alles andere rund um den Globus in Aufruhr zu sein scheint, erweist sich AC / DC erneut als etwas, auf das man sich jedes Mal verlassen kann Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern wird nicht über Covid-19 nachgedacht und reflektiert. Vielleicht hätten sie aber genau das tun sollen. Sieht man die vielen saustarken Veröffentlichungen in 2020, so gehört POWER UP nicht dazu.
Und nein, kein neuer Gitarrist wird wegen POWER UP geboten werden und kein junges Kind wird den Backkatalog wegen POWER UP erforschen wollen. Es ist ohnehin unwahrscheinlich, dass mit diesem Album überhaupt neue Hörer gewonnen werden. Sehr wahrscheinlich wird aber das Album trotzdem Nr. 1 vieler Hitparaden werden. Die unerschütterliche Weigerung sich anzupassen oder was zu ändern ist das was AC/DC ausmacht. Keine Frage. Aber deswegen kann man doch gute Alben mit genau den Trademarks machen, die AC/DC so einzigartig machen.

Irgendwo habe ich gelesen, dass das Album ein „Kick-up in den Arsch zu einer Zeit, in der wir es am meisten brauchen“ sein soll. Leider ist es das nicht. Ich will hier weder übertrieben euphorisch noch übertrieben pessimistisch sein. Aber mal ehrlich, wer von euch hört sich noch heute STIFF UPPER LIP, BLACK ICE und ROCK OR BUST in Gänze an? Und POWER UP wird das gleiche „Schicksal“ erleiden.
Das Studio-Team von Produzent Brendan O’Brien und Ingenieur Mike Fraser, der sowohl an BLACK ICE als auch an ROCK OR BUST gearbeitet hat, macht einen bewundernswerten, schnörkellosen Job und fängt den legendären Sound der Band super ein und haben diese knisternde Energie auf eine Weise übersetzt, die in keiner Weise an der Formel was verändert. Hier kann man nicht meckern. Es reicht aber nicht aus um das Album zu retten.

Ich hoffe sehr, dass es nicht das letzte Album von AC/DC sein. Es wäre eines Abschiedsalbums nicht würdig. Bleibt zu hoffen, dass in 2021 die Pandemie überstanden ist und es noch Live-Auftritte auch von AC/DC gibt. Die Konzerte sind einfach eine Wucht. Bis auf eines habe ich alle Münchner Konzerte seit 1986 gesehen. Als 2001 das Konzertvideo zu STIFF UPPER LIP rauskam und das Münchner Konzert dazu auserwählt worden ist, habe ich mir glatt einen DVD-Player samt Dolby-Surround Anlage gekauft. STIFF UPPER LIP LIVE war meine allererste DVD, die ich damals im letzten Jahr der D-Mark für 50 Mark gekauft hatte. Das ein Konzert, dazu ein oberaffengeiles, auf dem ich war, als Live-Video kommt bewegt mich bis heute. Übrigens sehen viele meiner Kumpels die Alben ähnlich und wünschen AC/DC gar in den Ruhestand. Dem muss ich entschieden widersprechen. Bitte AC/DC, hebt euch noch den Ruhestand auf und bringt zum Abschluss eurer Karriere ein Album von der Qualität, der 80er & 90er raus. Ich wünsche mir sehr, euch noch mindestens einmal Live zu sehen. Es sind vor allem die phänomenalen Live-Auftritte, die den Mythos AC/DC zu Recht weiter am Leben lassen. Es ist die vermutlich größte Hard-Rock Band aller Zeiten. Und trotzdem muss man das Album abseits der Fanbrille bewerten können.

Leider sind keine Texte dabei. Im Booklett sind viele Bilder und die üblichen Infos. Die Box-Set ist wie ein Verstärker aufgemacht. Die CD bekommt man noch leicht raus. Diese ist identisch zur Standard-Ausgabe. Das einzige Gimmick an der Power-Box ist, dass ein kurzes Instrumental aus SHOT IN THE DARK ertönt und vorne das Cover leuchtet. Es ist eine Batterie enthalten, die man per USB aufladen Kabel. USB-Kabel ist dabei. Ironischerweise erweist sich das Auffinden des POWER-Buttons als ein kleines Abenteuer, deren Handhabung man durch detektivische Kleinarbeit herausfindet. Umständlicher konnte das nicht gelöst werden. Das Ganze wirkt billig und ist wenig durchdacht. Irgendwie ist es schon eine Metapher für die fehlende „Power“ des Albums. Man sucht mit Mühen nach dem Saft. Dafür auch noch 50€ zu verlangen, ist eine Frechheit. Wäre es nicht AC/DC, würde ich das glatt wieder zurücksenden. Sinnigerweise ist bei der wunderschönen, roten LP das Innencover, wo die LP reingeschoben wird, bedruckt. Hilft wenig, wenn man die Motive kaum sehen kann. Da hätte man das Geld in die Texte stecken können.

So bekommt POWER UP von mir leider nur drei Sterne, wobei die 50€ keinen Einfluss auf die Bewertung hat. Ich will hier keinen Legenden-Bonus gewähren oder gar aus Mitleid oder sonstwas. Die letzten drei Alben hätten allesamt nur drei Sterne bekommen. Das Album ist in Summe nur Durchschnitt. Zu wenige Songs überzeugen. BACK IN BLACK mal außen wird beim Vergleich von POWER UP mit den restlichen Alben der Brian Johnson Ära spätestens klar, dass hier keine vier Sterne vergeben werden können und schon gar nicht 5 Sterne. Dennoch bleibt es bei meiner Begeisterung, Leidenschaft und Liebe für AC/DC. Das neue Album habe ich mich sowohl in der Standard Version, als auch das Box-Set sowie der LP zugelegt. Von BLACK ICE habe ich seinerzeit alle vier verschiedene Cover und die Box gekauft. AC/DC ist die einzige Band, wo ich für ein Ticket meine Grenze von um die 100€ deutlich überschritten und 200€ für das Konzert der BLACK ICE Tour hingeblättert habe.

Sie bleiben immer noch die einzige Band, wo ich mir ein Tattoo stechen lassen würde und BACK IN BLACK wird für alle Zeiten mein Favorit für die einsame Insel bleiben. Daran wird nichts ändern können. Auch POWER UP nicht.
Images in this review
Customer image Customer image
Customer imageCustomer image
71 people found this helpful
Report abuse
P. R. Storey
1.0 out of 5 stars Heard It All Before Only Better
Reviewed in the United Kingdom on 16 November 2020
Verified Purchase
21 people found this helpful
Report abuse